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Stadt Tübingen - Interessantes & Sehenswürdiges

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(c) Bild: Klaus Rupp
 
 
Schloss Hohentübingen
  1078 erstmals erwähnt als Burg der Grafen von Tübingen. Das heutige Schloss, in dem zahlreiche Universitätsinstitute und -sammlungen untergebracht sind, stammt zum größten Teil aus dem 16. Jahrhundert. Sein schönster Schmuck ist das um 1606 errichtete Renaissanceportal im Stil eines römischen Triumphbogens, in dessen Mitte sich das von Ordensketten (u.a. englischer Hosenbandorden) umrahmte Wappen des Herzogtums Württemberg befindet. Schöne Ausblicke in das Neckar- und Ammertal, auf die Stadt und die weitere Umgebung.

Museum Schloß Hohentübingen

Seit der aufwendigen Sanierung des Schlosses sind hier die kulturwissenschaftlichen Fächer der Universität konzentriert, deren Schausammlungen öffentlich zugänglich sind. Zu den Highlights gehören zahlreiche archäologische Funde und Repliken, darunter eine komplette altägyptische Grabkammer, der frühklassische "Tübinger Waffenläufer" oder die altsteinzeitlichen "Vogelherdfiguren" aus Mammutelfenbein.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Marktplatz
  Der Marktplatz mit Rathaus und Neptunbrunnen: neben der Neckarfront wohl das begehrteste Fotomotiv in Tübingen. Das den Marktplatz beherrschende Rathaus wurde 1435 dreistockig aufgebaut, 1508 um ein viertes Geschoß aufgestockt und 1511 mit einer von Johannes Stöffler geschaffenen kunstvollen astronomischen Uhr verziert die noch immer funktioniert und den Lauf der Gestirne und die Mondphasen anzeigt. Die Hauptfassade erhielt ihr malerisches Aussehen zum 400jährigen Jubiläum der Universität 1877. Im ersten Stock befindet sich aus der Erbauungszeit der "Große Sitzungssaal" mit alemannischem Fachwerk, im zweiten Stock der alte Empfangssaal (Öhrn) mit interessanten Grisaillen, sogenannten "Gerechtigkeitsbildern", aus dem 16. Jahrhundert.

Der Neptunbrunnen, der dem Marktplatz einen besonderen Akzent verleiht, geht auf einen steinernen Brunnen, den der württembergische Baumeister Heinrich Schickhard nach Bologneser Vorbild zu Beginn des 17. Jahrhunderts entworfen hatte, zurück.

Im Haus des ehemaligen "Café Pfuderer" am Marktplatz, heute "Ranitzky", verbrachte die Dichterin Isolde Kurz (1853-1944) einen Teil ihrer Jugend. Jahrhunderte vor ihr (1522 - 1530) wohnte Johannes Stöffler ebenfalls in diesem Haus, von dem aus er sein Werk, die astronomische Uhr, immer im Blick hatte.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Evangelisches Stift
  Ehemaliges Augustinerkloster. Nach Einführung der Reformation in Württemberg 1534 zum herzoglichen Stipendium, zum "Stift", einer kostenlosen Ausbildungsstätte für evangelische Theologiestudenten aus- und umgebaut. Die Wirkungsgeschichte des Stifts reicht weit über Tübingen und Württemberg hinaus. In seinen Mauern wurde "ein Stück europäischer Geistesgeschichte geschrieben". Zu den berühmten Stiftlern zählen unter anderen Johannes Kepler, Gustav Schwab, Eduard Mörike, Hermann Kurz und das "Dreigestirn" Hegel, Hölderlin und Schelling, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts zeitweise gemeinsam im Stift lebten und studierten.

Heute Wohn- und Studienstätte für etwa 120 Theologiestudent/innen – Frauen sind seit 1969 zugelassen.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Burse
  Sie wurde unmittelbar (1478 bis 1482) nach der Universitätsgründung als Studentenwohnhaus und -lehranstalt errichtet. Hier lehrte der Humanist und Reformator Philipp Melanchthon bis zu seiner Berufung nach Wittenberg 1518 (Gedenktafel).

1803 bis 1805 wurde das Gebäude im Stil des Klassizismus zum ersten Tübinger Klinikum umgebaut. Einer der ersten Patienten war Friedrich Hölderlin, der nach einer 231 Tage dauernden Behandlung am 3. Mai 1807 als unheilbar entlassen wurde.

Mit dem Fortschreiten der medizinischen Entwicklungen erwies sich die Klinik jedoch bald als zu klein. So kehrten 1972, nach einer gründlichen Renovierung des Gebäudes, Studierende und Lehrende der Philosophie und der Kunstgeschichte an diesen Ort der "freien Künste" zurück.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Alte Aula
  An der Münzgasse um die Alte Aula lag einst das Zentrum der 1477 gegründeten Universität. Im Gitter des Balkons sieht man das Wappen der Universität, zwei gekreuzte Szepter, Symbol der eigenen Gerichtsbarkeit und einstigen Unabhängigkeit. Im Haus Nr. 20 kann der alte Universitätskarzer besichtigt werden.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Stiftskirche
  Die 1191 erstmals urkundlich bezeugte Pfarrkirche wurde 1477 im Zusammenhang mit der Universitätsgründung zur Stiftskirche umgewandelt. In jener Zeit (von 1470 bis etwa 1490) entstand an Stelle eines romanischen Vorgängerbaus die im spätgotischen Stil errichtete heutige Kirche. Der Turmhelm wurde erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts aufgesetzt.

Als eine der wichtigsten Kirchen Württembergs erhielt sie - auch mit Unterstützung des württembergischen Grafen Eberhard im Bart eine hervorragende Ausstattung. So besitzt sie einen der schönsten gotischen Lettner Süddeutschlands, einen Altar des Dürer-Schülers Hans Schäufelein, einen reich verzierten Taufstein, eine meisterhafte Steinkanzel und ansehnliches Chorgestühl. Ein Kleinod beherbergt sie mit den um 1480 geschaffenen Glasfenstern des Straßburger Meisters Peter Hemmel von Andlau. Der Chor der Stiftskirche diente dem Württembergischen Herrscherhaus als Grablege: Hier befinden sich dicht aufgereihte Grabtumben, die zwischen 1450 und 1616 von bedeutenden Bildhauern der Spätgotik und der oberdeutschen Renaissance geschaffen wurden. Vom Turm, der vom Chor aus bestiegen werden kann, ist ein guter Blick über die Stadt gegeben.

Gegenüber der Stiftskirche, Münzgasse 15, steht das "Cottahaus", ehemaliger Sitz des berühmten Verlags, der Schiller und Goethe verlegte.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Holzmarkt
  In der Heckenhauerschen Buchhandlung arbeitete Hermann Hesse von 1895 bis 1899 als Buchhändlerlehrling und Gehilfe. Von hier hat man einen schönen Blick auf die den Platz dominierende Stiftskirche und ihre Fenster, die mit Reliefs der Kirchenpatrone Maria, Georg und Martin verziert sind.

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Pfleghof
  Im Innenhof des gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichteten Bebenhausener Pfleghofes ist noch gut zu erkennen, dass das Erdgeschoss einst eine offene Halle mit großen spitzbögigen Einfahrten war, die früher als Kelter diente; heute Saal des Musikwissenschaftlichen Instituts. An der Ecke zur Stiftskirche befindet sich die mittelalterliche Eingangstür zur Kapelle. Über ihr das Zisterzienserwappen Bebenhausens und die Bauinschrift "Soli deo 1492“, daneben eine Madonna aus derselben Zeit.

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Lateinschule
  Vom späten Mittelalter bis 1861 Lateinschule, "Anatolische Schule" (am Österberg), Schüler waren unter anderen Ludwig Uhland und Wilhelm Hauff.

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Herzoglicher Fruchtkasten
  Eines der ältesten und schönsten Bauwerke der Stadt mit alemannischem Fachwerk aus dem späten 15. Jahrhundert. Seit September 2003 befindet sich in dem denkmalgeschützten Bau das Bürgeramt der Universitätsstadt Tübingen. Dahinter findet man am Gebäude des städtischen Sozialamtes eine Hand mit "Wecken", einem kleinen Brot als Symbol für die Armenspeisung, Zeichen des Spitals, das reichen Grundbesitz in Tübingen und Umgebung hatte.

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Hölderlinturm
  Hier lebte der kranke Dichter Friedrich Hölderlin (geb. 1770) von 1807 bis zu seinem Tod 1843 bei der Familie des Schreinermeisters Zimmer. Heute ist der Hölderlinturm literarische Gedenkstätte und Museum.

Errichtet wurde der Hölderlinturm auf einem aus der Mauer vorspringenden Wehrturmsockel im späten 18. Jahrhundert. Der Wehrturmsockel, auch Zwingel genannt, ist Teil der inneren Stadtmauer. Der alte Stadtgraben zwischen äußerer und innerer Stadtmauer, geht – wie staufische Buckelquader bei der Neckarbrücke beweisen – bis ins 13. Jahrhundert zurück.

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Jakobuskirche
  Station auf dem europäischen Pilgerweg nach Santiago di Compostella. Im Kern ein romanischer Bau, von dem noch einige kleine rundbogige Fensterchen zeugen; um 1500 umgebaut und um den Chor erweitert. Im Innern: schöne Schlußsteine, Epithaphien und Grabdenkmäler, zudem rätselhafte Quader mit Reliefdarstellungen konzentrischer Kreise, auch mit angesetzten nach oben abgewinkelten Armen. Zentrum der "Unteren Stadt", die zu Zeiten Goethes von Gärtnern und Feldleuten bewohnt wurde und, wie er 1797 schrieb, "äußerst schlecht und bloß notdürftig bebaut ist" und deren Straßen „von dem vielen Mist äußerst unsauber" sind.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Judengasse und Süßes Löchle
  Im Mittelalter Wohngebiet der Tübinger Jüdinnen und Juden, die 1477 aus der Stadt vertrieben wurden.

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Kornhaus / Stadtmuseum
  Alemannischer Fachwerkbau von 1453. Früher im Erdgeschoß Getreidehandel. In den Obergeschossen (1604 wurde das Haus um ein Geschoß aufgestockt) spielte sich einst bürgerschaftliches, geselliges Leben ab; so gab es hier Theateraufführungen reisender Komödianten. Jüngst renoviert, seit 1991 Stadtmuseum mit wechselnden Ausstellungen und einer ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte. Darin: ein sehr anschauliches Modell der Altstadt.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Krumme Brücke
  Die Krumme Brücke mit der „Wette“. Ehemals ein kleiner „Teich“, der als Viehtränke benutzt wurde, das Säubern von Fahrzeugen ermöglichte und der Feuerwehr als Wasserreservoir diente. Daneben befindet sich ein langgestreckter zweigeschossiger Fachwerkbau aus der Zeit des frühen 16. Jahrhunderts, das Bürgerheim, ehedem städtisches Spital.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Neckarbad
  Einst Badeanstalt vor der Stadtmauer. Wer durch das kleine Stadttor geht, hat - ruckwärtsgewandt - einen guten Blick auf die Stadtbefestigung mit "Pechnasen" und Spuren des alten Wehrgangs.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Neckarfront
  Von der Platanenallee, die mit ihren beinahe zweihundert Jahre alten Bäumen eine der schönsten Alleen im Lande ist, hat man den besten Blick auf die berühmte malerische Tübinger "Neckarfront": auf der "vom Neckar umspülten" Stadtmauer wurden schon im Mittelalter Häuser errichtet. Im "Seufzerwäldchen" am Ende der Platanenallee steht mit dem Denkmal für die Schriftstellerin Ottilie Wildermuth (1817-1877) das einzige Denkmal Tübingens, das einer Frau gewidmet ist.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Nonnenhaus
  Fachwerkbau aus dem 14. Jahrhundert mit hübschem Treppenaufgang und "Sprachhaus" (WC) zur Ammer. Das Fachwerkhaus war einst Sitz karitativ tätiger Frauen, sogenannter Klausnerinnen, der "Nonnen". Nach der Reformation 1534 Wohnhaus des Medizinprofessors und Botanikers Leonhard Fuchs, nach dem die Fuchsie benannt ist und der bei seinem Haus den ersten Botanischen Garten Tübingens angelegt hatte.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Stadtmauerreste
  Zwinger mit Resten der mittelalterlichen Stadtmauer am Haagtorplatz. Bis ins 19. Jahrhundert war hier der Tübinger Stadtrand.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Schlachthaus
  Unter dem Schlachthaus fließt der Ammerkanal hindurch, der einst allen Abfall fortschwemmte, auch den eigenen. Heute lithographisches Druckzentrum und Ausstellungsort des Tübinger Künstlerbunds.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Stiefelhof
  Das älteste urkundlich erwähnte (1323) Haus Tübingens: "Stiefels, des Ledergerbers Gesäß".

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Uhlands Geburtshaus
  Geburtshaus des Dichters Ludwig Uhland (1787 bis 1862) in der Neckarhalde 24.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Wilhelmsstift
  Ehemalige Ritterakademie (Collegium illustre) erbaut von 1588 bis 1592. Bis zum 30jährigen Krieg die bevorzugte Ausbildungsstätte des protestantischen Adels in ganz Europa. Seit 1817 Ausbildungsstätte für katholische Theologen. An der Ecke von der Langen Gasse zur Collegiumsgasse befindet sich am Gebäude über dem Portal das Wappen des Herzogtums Württemberg von 1593. Die links daneben stehende lateinische Bauinschrift ist rechts daneben übersetzt.

(c) Text und Bild: www.tuebingen.de
 
 
Kloster Bebenhausen
  Mitten im Schönbuch liegt in reizvoller Landschaft das einstige Zisterzienserkloster Bebenhausen, das vermutlich um 1183/84 von Pfalzgraf Rudolph von Tübingen gegründet wurde.

Seine Blütezeit erlebte das Kloster im 13. bis 15. Jahrhundert, es gehörte zu den reichsten des Landes Württemberg. Später wurde es als evangelische Klosterschule und als Jagdschloss für die württembergischen Könige genutzt. In den Jahren 1947 bis 1952 diente es als Sitz des Landtags von Württemberg-Hohenzollern.

Kloster und Schloss stehen ganzjährige für Besichtigungen offen. Besonders sehenswert sind dabei das Sommerrefektorium - hochgotische und neogotische Dekorationen vereinen sich hier zu einem stimmungsvollen Gesamtbild – oder die original erhaltenen königlichen Zimmer. Neben den regulären Führungen berichten zahlreiche Sonderführungen aus dem Leben der Mönche und Klosterschüler oder widmen sich den architektonischen Besonderheiten der Anlage.

>> Kloster Bebenhausen

(c) Bild: Alan-Lee Perkins | (c) Text: www.kloster-bebenhausen.de
 
 
Kunsthalle Tübingen
  Die Gründung der Kunsthalle Tübingen ist dem finanziellen Engagement zweier Privatpersonen zu verdanken. Die Schwestern Paula Zundel und Dr. Margarethe Fischer, Töchter von Robert Bosch, ermöglichten es der Stadt Tübingen 1971, den Bau einer Kunsthalle auszuführen und dieses Haus im Gedenken an den Maler Georg Friedrich Zundel (1875-1948) als dauerhafte Institution zur Bereicherung des Kunstangebots zu betreiben. In einem Neubauviertel am nördlichen Rand der Universitätsstadt entstand die Kunsthalle als zweckmäßiges eingeschossiges Gebäude mit ausgezeichneten Lichtverhältnissen.

>> Kunsthalle Tübingen

(c) Text und Bild: www.kunsthalle-tuebingen.de
 
 
Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop
  Boxenstop wurde 1985 gegründet. Es gehört zu den ältesten privaten Automuseen in Deutschland – und trotz aller Bescheidenheit – auch zu den Besten. Die Stimmung, der Mix machen ein gutes Museum aus. Davon hat Boxenstop reichlich zu bieten.

„Wir sind alle schlicht und ergreifend sprachlos. So etwas Einzigartiges, Wunderschönes, Überwältigendes, Faszinierendes, einfach Unbeschreibliches haben wir noch nicht gesehen. Keine Großstadt hat so eine Sensation zu bieten.“

>> Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop

(c) Text und Bild: www.boxenstop-tuebingen.de
 
 
Botanischer Garten
  Auf einem großen Freiland mit 13 Themenbereichen, die sowohl geographisch als auch systematisch ausgerichtet sind, und in einer umfangreichen Gewächshausanlage kann man Pflanzen aus der ganzen Welt bestaunen. Viele Partien des gelungenen Gartens bieten dabei einen phantastischen Genuss für das Auge. Die Bereiche wurden dabei in regionaltypischen Formen gestaltet. So kann man z.B. auch einen Japanischen Garten und einen Bauerngarten bewundern.

Die Tradition des botanischen Gartens der Tübinger Universität ist bereits mehrere Jahrhunderte alt, auch wenn das heutige Gelände erst 1969 eröffnet wurde. Die Pflanzenwelt dient sowohl der Forschung und Lehre als auch zur Information und Erholung für die breite Öffentlichkeit, die sich auch an vielen hier gezeigten aktuellen Zierpflanzenzüchtungen erfreuen kann.

>> Botanischer Garten

(c) Bild: Otto Buchegger | (c) Text: www.quermania.de
 
 
Naturpark Schönbuch
  Der Naturpark Schönbuch stellt als größtes geschlossenes Waldgebiet im Ballungsraum des Mittleren Neckars nicht nur ein wichtiges und beliebtes Naherholungsgebiet dar, sondern auch einen einzigartigen Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Der Reiz dieser Landschaft und seine kulturellen Schätze sowie die Vielzahl seiner Erholungsmöglichkeiten ziehen jährlich bis zu 4 Millionen Besucher an, die den Schönbuch wandernd, spazierend oder radfahrend durchstreifen.

>> Naturpark Schönbuch

(c) Text und Bild: www.naturpark-schoenbuch.de
 
 
Wurmlinger Kapelle
  Die Wurmlinger St. Remigius Kapelle liegt 475m hoch am westlichen Ausläufer des Spitzberges, dem Kapellenberg, östlich des Ortes Wurmlingen, zwischen Tübingen und Rottenburg. Man kann sie sowohl vom Ammertal als auch vom Neckartal in ihrer einzigartigen Lage bewundern. Wer sie über den Kreuzweg erklimmt, hat eine überragende Aussicht in beide Täler, fast wie vom Flugzeug aus. Im Jahre 2000 wurde sie 950 Jahre alt.

(c) Text und Bild: www.tuepps.de
 
 
Isinger Dorfmuseum Alte Kelter
  Die Bevölkerung aus dem württembergischen Dorf Ising, das im Verwaltungsbezirk der Klöster Blaubeuren und Bebenhausen stand, lebte ursprünglich vom Weinbau im Ammertal.

Das landwirtschaftliche Leben und die Bedeutung des Hopfenanbaus um die Jahrhundertwende veranschaulicht das Isinger-Dorfmuseum. Zu sehen sind Geräte aus Waldbau-, Vieh- und Landwirtschaft sowie eine Sacksammlung und viele erhalten gebliebene Zeugnisse von alter Handwerkstradition.

Wer das bäuerliche Wohnen zu jener Zeit nachempfinden will, kann ein benachbartes Bauernhaus besuchen, das sich allerdings noch im Aufbau befindet.

(c) Bild: Gomaringer Verlag und Druck GmbH | (c) Text: www.stuttgart-tourist.de