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1912
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Das 19 Ar (1900 m²) große Grundstück wird von der Stadt Tübingen an den Bund abgetreten. Auf dem Grundstück wird innerhalb einer Bauzeit von 10 Monaten eine "Offiziers-Speiseanstalt" für das Infanterie Regiment 180 errichtet. Baumeister war Herr Forstbauer unter dem Militärbauamt Stuttgart. Die Baukosten betrugen 60.000 Mark, wobei 45.000 Mark von der Stadt Tübingen selber aufgebracht wurden. Mit diese Unterstützung sicherte sich die Stadt Tübingen das Anrecht, Grundstück und Gebäude nach Abzug der Garnison wieder zurück zu kaufen.
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1937
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Das Gebäude wurde zum ersten Mal erweitert. | |
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1945
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Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der südliche Teil des heutigen Baden-Württemberg in zwei Bereiche gegliedert *1. Zum einen in Württemberg-Hohenzollern und zum anderen in Südbaden. Tübingen wurde zum militärischen und politischen Mittelpunkt von Süd-Württemberg-Hohenzollern. Dabei wurde das Casino von der französischen Garnison übernommen.
(*1 Für eine ausführlichere Beschreibung hier weiterlesen.) |
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1954
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Bei der zweiten Erweiterung wurde der östliche Vorbau, Richtung Neckarspitze, hinzugefügt. | |
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Anfang 90er
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Abzug der französischen Garnison. Das Grundstück mitsamt dem Gebäude gehen wieder zurück an den Bund. Die Stadt Tübingen mietet das Gebäude vom Bund. In den folgenden Jahren werden die Räume des Casinos für Jazz-Abende, Feste des Südwestrundfunk, Austellungen und sogar Bücherflohmärkte genutzt. | |
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2001
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Unter der Oberbürgermeisterin Brigitte Russ-Scherer geht das Objekt "Casino" für 1,17 Millionen Euro vom Bund an die Stadt Tübingen über. Das Gebäude wurde an verschiedene Vereine und ein indisches Restaurant verpachtet. Die Einnahmen reichten jedoch nicht aus, die dringent nötige Grundsanierung zu finanzieren. | |
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Dezember 2005
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Die Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen (GWG) erwirbt das Grundstück inklusive Gebäude von der Stadt. Gleichzeitig wird ein neuer Pächter gesucht. Hans-Peter Horn bekommt den Zuschlag. Die Renovierung und der Umbau zu einem modernen und schönen Gastronomiebetrieb beginnt unmittelbar. | |
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Oktober 2006
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In nur 10 Monaten konnten die Renovierungsarbeiten erfolgreich beendet werden. Die Generalsanierung, unter der GWG, wurde mit 2,7 Millionen Euro angenommen und nur sehr geringfügig überschritten. Die Arbeiten wurden vom Architekturbüro Haefele in Tübingen geleitet. | |
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9. Dezember 2006
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Die offizielle Schlüsselübergabe an den neuen Pächter Hans-Peter Horn wurde mit einem großem Fest gefeiert.
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